Letzte Aktualisierung: 25.06.2016

Worum geht es?

Bildquelle: Gemeinde Winkelhaid

 

Die bestehende Hochspannungsleitung (rote Linie), die heute zwischen NETTO und ADVEO (vormals SPICERS) quer über Winkelhaid bis zum westlichen Ortseingang von Penzenhofen verläuft, soll bis 2026 von 220.000 Volt auf 380.000 Volt hochgerüstet werden. Wegen der gleichzeitigen Erhöhung der Stromstärke (Ampere) würde sich die Gesamtkapazität der Leitung insgesamt sogar um das ca. 9-fache erhöhen. Dies erfordert einen kompletten Austausch der Masten, samt deren Fundamente und Leitungen, damit diese den höheren Belastungen gewachsen sind.

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Es bleibt dabei ...
für alle Bürger/Innen in einem Bereich von ca. 400 m links und 400 m rechts der jetzigen Trasse bedeutet eine Hochrüstung eine massive Erhöhung des Elektrosmogs (elektrische und magnetische Felder), der Lärmbelästigung durch Knistern der Leitung und ein unkalkulierbar erhöhtes Gesundheitsrisiko z.B. durch Ausfall von Schadstoffen (Aerosolen, Ozon) in Windrichtung.
Betroffen sind in diesem Bereich derzeit ca. 1.600 Anwohner, 280 Kinder in Kindertagesstätten, 150 Schüler in der Grundschule und zusätzlich die Nutzer des Sportzentrums des TSV Winkelhaid.

 

Die Bürgerinitiative „Keine Stromautobahn über Winkelhaid“ setzt sich gegen eine Verstärkung der Hochspannungsleitung über Winkelhaid / Penzenhofen und für eine weiträumige Verlegung der Trasse außerhalb von Wohnbebauung ein. Einen Vorschlag siehe die grüne Linie, bei der zu Wohnbebauung in jeder Richtung mindestens 400 m Abstand gehalten wird. Eine Erdverkabelung wäre für den Menschen die verträglichste Variante und würde weit geringere Abstände zur Wohnbebauung zulassen.

 

JETZT ist der Zeitpunkt, an dem die Verantwortlichen in der Gemeinde Winkelhaid und beim Netzbetreiber TenneT die Weichen stellen müssen, weil

  • die Hochrüstung auf 380-kV-Leitung vom Netzbetreiber TenneT in allen bisher vorgelegten Netzentwicklungsplänen als notwendig erachtet wurde
  • die Gesundheitsrisiken bereits durch die 220-kV-Leitung gegeben sind
  • die 220-kV-Leitung aus dem Jahr 1949 stammt und über kurz oder lang
    Instandhaltungsmaßnahmen wie z.B. Mastenerneuerung anstehen
  • die Gemeinde Winkelhaid in 2016 einen überarbeiteten Flächen-nutzungsplan verabschieden will und in diesem Zuge die Trassenverlegung in eine für die nächsten Jahrzehnte tragfähige Lösung überführen kann
  • die Umsetzung Jahre dauern kann und deshalb keinen Aufschub mehr verträgt.

 

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